e-rasmus

2008

 
 

Mein Auftritt begann ende der 60er Jahre. Der kleine Schritt eines Menschen der ein Grosser für die Menschheit sein sollte war noch nicht getan. Israel hatte sich gerade im Sechstagekrieg den Sinai einverleibt, in Griechenland wurde geputscht, auf Zypern kämpften die Griechen gegen die Türken und in Vietnam die Amerikaner. Es war schon immer so und wird es wohl immer bleiben.


Welche Rolle ich spiele? Das Leben und die Welt erscheinen mir zu vielschichtig um mich auf eine Rolle festzulegen. Vielleicht habe ich meine Rolle ja auch noch nicht gefunden. Ich versuche die Dinge die ich nicht ändern kann zu akzeptieren und das Beste draus zu machen. Ich verschwende auch keine Zeit mehr mit Fragen die sowieso niemand beantworten kann und ich akzeptiere dass alles fliesst, alles sich ändert und sonne ohne Regen, Sommer ohne Winter, Gut ohne Böse nicht existieren kann. Alles ergibt null.


Ich bin nicht perfekt und manchmal rege ich mich doch darüber auf, wenn die dinge nicht so sind, wie sie meiner Meinung nach sein sollten.

Life is what you make it

...nun was ist das ganze Leben der Sterblichen anders als eine Komödie? Jeder spielt seine Rolle, eine ganz andere Person vorstellend als er eigentlich ist, bis er von der Bühne abtreten muss...

Erasmus. Basel. 1509.